Presseinformationen

Sehnde, 28.9.2020

Schwerkranke Kinder oft stärker als die Eltern

Rückblick auf Online-Seminar mit Ideen und Anregungen zur unterstützenden Begleitung durch Eltern & Angehörige

 

„Ich würde eigentlich gerne zu Hause sterben, aber ich weiß, dass meine Eltern das nicht schaffen. Deshalb bleibe ich lieber in der Klinik.“ Mit diesem anrührenden Zitat machte der Diplom-Theologe und Notfall-Psychologe Michael Steil deutlich, dass schwerkranke Kinder oft stärker sind als ihre Eltern, aber dass es soweit nicht kommen dürfe. In einem Internet-Seminar gab er betroffenen Eltern jetzt Impulse, wie sie ihrem erkrankten Kind helfen und stärken können. Wichtig sei vor allem, dem Kind nichts vorzumachen und mit offenen Karten zu spielen. „Auch wenn die Wahrheit bitter ist, dürfen Eltern ihre Kinder nicht belügen. Dann ist das Vertrauen zerstört und die Therapie beendet“, sagte der zweite Referent, Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt der Kinderintensiv-Station der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

 

Es war bereits das vierte so genannte Online-Seminar – organisiert und finanziert vom Verein „Kleine Herzen Hannover“. Weil durch die Corona-Pandemie keine Vorträge zu diesen Themen stattfinden können, gibt es diese Angebote, die sich sowohl an Ärzte und Pflegekräfte, aber auch – wie hier – an betroffene Eltern richten.  Die Idee dazu kam von der Vorsitzenden des Vereins „Kleine Herzen“, Ira Thorsting: „Wir dürfen die Eltern in dieser schwierigen Zeit nicht allein lassen und werden auch in Zukunft weitere Angebote machen.“ „Kleine Herzen Hannover“ ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2006 einmalige und bereits mehrfach bundesweit ausgezeichnete Projekte in der Kinderherzklinik der MHH anbietet und jetzt sogar für den Deutschen Engagementpreis nominiert ist. 

 

Michael Steil gab den Eltern im Internet-Seminar wichtige Tipps und Ratschläge. Er erklärte, dass Kinder anders mit Krankheiten umgehen würden als Erwachsene. „Vor allem kleine Kinder halten sich für unsterblich. Sie sind in erster Linie Kind, neugierig, haben Interessen und können Glück und Freude empfinden“, sagte der Psychologe. Darum sollten Eltern nicht nur über die Krankheit reden, sondern für ihre Kinder schöne und glückliche Momente gestalten. Dr. Michael Sasse berichtete aus seinem Alltag mit schwerkranken Kindern. Viele Eltern hätten ein schlechtes Gewissen, wenn sie mit dem todkranken Kind scherzen würden. Aber gerade das sei wichtig, damit die Kinder Abstand gewinnen und neuen Mut schöpfen können.

 

Als kritisch sehen die Experten die Situation, wenn Kinder meinten, ihre Eltern trösten zu müssen. Das sei bis zu einem gewissen Grad in Ordnung, dürfe nur kein Dauerzustand werden. Die Vorsitzende des Vereins „Kleine Herzen“, Ira Thorsting, brachte in diesem Zusammenhang eine mögliche Elternschule ins Gespräch. Ein Ort, an dem Eltern lernen können, welche Möglichkeiten sie haben und wie sie ihre Kinder stärken können. Dr. Sasse begrüßte den Vorschlag und sagte: „Ich finde eine Elternschule gut, damit auch wir Erwachsene lernen, wie wir mit unseren Kindern in solchen krisenhaften Situationen umgehen.“ Auch Michael Steil bezeichnete den Vorschlag als „schöne Idee“. Er sei der festen Überzeugung, dass Eltern viel von ihren Kindern lernen können. Dazu müsse man ihnen aber auch mehr zutrauen und vor allem zuhören.

 

Dr. Michael Sasse behandelt seit über 20 Jahren schwerkranke Kinder in Hannover. Die MHH-Kinderintensivstation ist die größte im deutschsprachigen Raum. Das Wichtigste sei ein positives Familienklima und dass das kranke Kind eine verlässliche Bezugsperson hat, zu dem es Vertrauen haben und über alles reden kann. Auf den Satz „Ich habe Angst!“ sollten Eltern nie antworten „Du brauchst keine Angst zu haben.“ Das sei falsch, denn die Angst sei ja da. Darum solle man lieber nachfragen, wovor das Kind Angst habe und wie man damit umgehen könne. Das Kind müsse die neue Situation auch verarbeiten können. Dabei habe jedes Kind seinen eigenen Weg. „Die einen malen oder spielen, die anderen schreiben oder reden“, sagte Dr. Sasse. In der MHH gibt es dazu verschiedene Möglichkeiten, die der Verein „Kleine Herzen“ geschaffen und mit Spendengeldern finanziert. Eine Kunsttherapeutin malt regelmäßig mit betroffenen Kindern, aber auch mit den Eltern oder Geschwistern. Eine Musikpädagogin bietet Musik- und Klangtherapie an.

 

Dr. Sasse hat viele Situationen erlebt, wo Kinder durch oft einfache oder auch besondere Impulse gestärkt wurden. So habe er einmal für einen 16-Jährigen, dem nach einem Unfall der Unterschenkel amputiert werden musste, eine ebenfalls beinamputierte Paralympics-Siegerin eingeladen. Diese Begegnung habe dem Jungen einen ungeheuren Schub gegeben. Und für ein 14jähriges Mädchen habe er sogar einmal ein Pferd auf die Intensivstation gebracht. Für das Mädchen sei das der Wendepunkt gewesen. Sie habe vorher nichts mehr essen wollen und sich aufgegeben. Inzwischen habe sie ihre Schule beendet und einen Ausbildungsplatz. 

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Hannover/Sehnde, 15.9.2020

Chance auf Deutschen Engagementpreis: Jetzt für Kleine Herzen Hannover e.V. abstimmen!

Online-Abstimmung über Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises / Kleine Herzen Hannover e.V. für Dolmetscher-Projekt nominiert / Chance auf bis zu 10.000 Euro Preisgeld

 

Kleine Herzen Hannover e.V. ist im Rennen um den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2020. Vom 15. September bis 27. Oktober kann unter www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis für Kleine Herzen Hannover e.V. abgestimmt werden. Für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen wurde Kleine Herzen Hannover e.V vom „Niedersachsenpreis für Bürgerengagement 2019“. Im November 2019 hatte Kleine Herzen Hannover e.V. den „unbezahlbar & freiwillig 2019“ gewonnen.

 

Kleine Herzen Hannover e.V.:

„Kleine Herzen Hannover“ ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2006 einmalige und bereits mehrfach bundesweit ausgezeichnete Projekte in der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) anbietet, die alle auch immer „Hilfe zur Selbsthilfe“ bedeuten. „Wir sind ein kleiner Verein, unsere Mitglieder sind alle ehrenamtlich aktiv und wir verzichten bewusst auf einen Verwaltungsapparat. Darum wird jeder Spendencent in genau definierten Projekten umgesetzt,“ betont Ira Thorsting die Vereinsvorsitzende. „Deshalb freuen wir uns riesig über diese Nominierung und ein mögliches Preisgeld würden wir für unser bundesweit einmaliges Projekt ‚Dolmetscher im Krankenhaus‘ einsetzen, das wir der Kinderherzklinik in über 50 Sprachen anbieten,“ erklärt Ira Thorsting. Und weiter: „Das ist nur möglich, da wir seit 2011 eng mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum Hannover kooperieren, die Gesundheits- und Gerichtsdolmetscher ausbilden.“ Weitere Informationen unter: www.kleineherzen.de.

 

Chance auf bis zu 10.000 Euro Preisgeld!

Der Publikumspreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die ersten 50 Erstplatzierten der Abstimmung gewinnen außerdem die Teilnahme an einem gemeinsamen Weiterbildungsseminar zu Öffentlichkeitsarbeit und gutem Projektmanagement in Berlin. Im Falle eines Gewinns würde Kleine Herzen Hannover e.V.  das Preisgeld für sein Projekt „Gegen die Sprachlosigkeit: Dolmetscher in der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover“ verwenden. 

 

Bundesweit renommierte Auszeichnung

Der ehrenamtliche Einsatz für herzkranke Kinder und ihre Familien in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) erfährt durch die Nominierung eine weitere hochrangige Anerkennung. Für den Dachpreis Deutscher Engagementpreis können ausschließlich die Preisträgerinnen und Preisträger anderer Preise, die freiwilliges Engagement in Deutschland aus-zeichnen, nominiert werden. In diesem Jahr wurden die bundesweit 387 Nominierten von 162 Ausrichtern von Preisen für bürgerschaftliches Engagement vorgeschlagen. Neben dem Votum der Bürgerinnen und Bürger über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis entscheidet eine hochkarätige Fachjury über die Preisträgerinnen und Preisträger in den mit 5.000 Euro dotierten fünf Kategorien „Chancen schaffen“, „Leben bewahren“, „Generationen verbinden“, „Grenzen überwinden“ und „Demokratie stärken“. Bekannt gegeben werden die Gewinnerinnen und Gewinner aller sechs Preise bei einer Preisverleihung am 3. Dezember in Berlin, die mittels Live-Stream übertragen wird.

 

Hintergrund: Der Deutsche Engagementpreis

Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Nominiert werden können alljährlich Preisträgerinnen und Preisträger anderer Engagementpreise in Deutschland. Der Deutsche Engagementpreis würdigt das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern.

Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung.

Direktlink zum Abstimmen.

Bitte hier klicken >>>



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Sehnde, 4. September 2020

Wenn die Welt zusammenbricht

„Wie sag´ ich´s den Eltern?“ | Das Überbringen schlechter Nachrichten… 

Rückblick auf unser kostenloses Online-Seminar für Ärzte & Pflegepersonal

 

Ein Kind geht morgens aus dem Haus und macht sich auf den Schulweg. Unterwegs stürzt es mit dem Fahrrad und kommt mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Die Polizei informiert die Eltern – und die fahren sofort in die Klinik. Ihr Kind ist in einem kritischen Zustand, die Verletzungen sind so gravierend, dass es daran sterben könnte. Das sind die Situationen, in denen die Ärzte extrem gefordert sind und sich immer wieder fragen: „Wie sage ich es den Eltern?“

 

Zu diesem Thema gab es jetzt ein Online-Seminar – einen Fachvortrag im Internet für Ärzte und Pflegekräfte. Durch die Corona-Pandemie können Fortbildungen zu diesem und anderen Themen derzeit nicht stattfinden. Darum organisiert der Verein „Kleine Herzen Hannover“ diese kostenlosen Angebote. Michael Steil ist Diplom-Theologe und Notfall-Psychologe. Er hat jetzt zu diesem schwierigen Thema den Online-Vortrag gehalten. Die Idee dazu kam von der Vorsitzenden des Vereins „Kleine Herzen Hannover“, Ira Thorsting: „Ich wollte unseren Ärzten und Pflegekräften in dieser schweren Zeit etwas zur Krisenbewältigung anbieten.“ „Kleine Herzen Hannover“ ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2006 einmalige und bereits mehrfach bundesweit ausgezeichnete Projekte in der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) anbietet. Dazu zählt auch seit 2015 die Weiterbildung „Kriseninterventionshelfer im Krankenhaus“ für Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten und Betreuer.

 

„Nicht selten bricht für die Familie eine Welt zusammen“, sagte Michael Steil. Darum sei es umso wichtiger, dass die Ärzte für diese Situationen gut geschult seien. Ganz wichtig sei es, kompetent, sachlich und ruhig aufzutreten. Man sollte sich für diese Gespräche genügend Zeit nehmen und sich der Reaktion der Eltern anpassen. „Jedes Schreien, gegen die Wand schlagen oder einen Schuldigen suchen ist normal und natürlich“, so Michael Steil. Wichtig sei es, sich den zentralen Satz vorher zu überlegen und nicht „rumzueiern“. Eine schlechte Nachricht sei eine schlechte Nachricht. Eine Relativierung würde niemandem etwas bringen. Darum sei eine klare Ansprache mit wenigen Worten angebracht. Empirische Untersuchungen hätten gezeigt, dass Eltern in diesen Ausnahmesituationen „wie gelähmt“ seien und keine komplizierten Informationen aufnehmen könnten. Michael Steil betonte: „Alles, was ich sage, muss wahr sein. Aber nicht alles, was wahr ist, muss ich auch sagen.“

 

Dr. Michael Sasse ist seit 20 Jahren leitender Oberarzt der Intensivstation für Kinder an der Medizinischen Hochschule Hannover. Für ihn gehören diese Situationen zum Klinik-Alltag: „Durch dieses eine Gespräch werden ganze Lebensplanungen zerstört“, sagte er in dem Online-Seminar. In der MHH würden sie diese Gespräche immer zu zweit führen – mit Arzt und Pflegekraft. Denn die Pfleger seien diejenigen, die auch nach dem Gespräch für die Eltern immer ansprechbar seien. Auf eine Frage der Seminar-Teilnehmer, ob es unprofessionell sei, zu weinen, sagte Dr. Sasse: „Ich habe schon viele Tränen vergossen. Für mich ist das reinigend und zeigt mir, dass ich lebe und Emotionen haben kann.“

 

In dem Seminar ging es auch um die Frage, was zu tun sei, wenn die Eltern einer Therapie oder Operation nicht einwilligen können oder wollen. Oft sei es für die Eltern schlecht auszuhalten, wenn ihr Kind beispielsweise über längere Zeit eine Chemotherapie machen müsse. Auch hier berichtete Dr. Sasse aus der MHH: „Wir haben in 99 Prozent aller Fälle immer eine Lösung gefunden, die gut für das Kind ist. Aber wir sind natürlich auch gefordert, zu helfen, dass die Eltern die Leiden ihres Kindes aushalten können.“ 


Sehnde, 4. September 2020

Neue Online-Seminare für Eltern & Angerhörige und für Ärzte & Pflegekräfte

Interview mit Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt der Päd. Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)

 

Was macht die Corona-Krise gerade mit den Ärzten und Pflegekräften – und was mit den betroffenen Eltern?

Dr. Michael Sasse: „Das Leben hat sich grundlegend verändert. Aus medizinischer Sicht ist es so, dass viel Austausch über das Internet stattfindet. Denn es finden zurzeit keine Fortbildungen, Kongresse oder Tagungen statt - und auch größere Sitzungen in der Klinik sind kaum möglich.

 

Für die Eltern ist es eine große psychische Belastung, weil die Besuchsbedingungen durch Corona stark eingeschränkt sind. So darf immer nur ein Elternteil zu seinem Kind. Großeltern und Geschwisterkinder gar nicht. Einige Eltern machen das so, dass die Mutter am Vormittag kommt und der Vater am Nachmittag – das geht. Und es gibt natürlich auch Möglichkeiten der Kontaktaufnahme beispielsweise per Skype – aber so etwas ersetzt kein Monopoly-Spiel mit den Geschwistern.“

 

Es hat jetzt drei Online-Seminare mit Michael Steil gegeben. Wie bewerten sie das?

Dr. Michael Sasse: „Ich finde es super hilfreich. Es ist für uns Ärzte sehr entlastend, wenn man das eigene Handeln durch diese Fachvorträge noch mal hinterfragen kann. Es ist eine wichtige Stütze im Klinik-Alltag. Auch weil wir durch fehlenden Austausch auf Kongressen jetzt schon eine ganze Weile sozusagen „im eigenen Saft schmoren“.

 

Haben die Pflegekräfte überhaupt die Zeit dazu, sich zeitlich damit zu beschäftigen?

Dr. Michael Sasse: „Wenn eine Pflegekraft zu der Zeit des Online-Seminars gerade Schicht hat, geht das natürlich nicht. Aber weil diese Vorträge ja auch aufgezeichnet werden und im Internet abrufbar sind, werden sie doch von sehr vielen Ärzten und Pflegekräften angehört. Ich habe gerade von einem Kollegen aus Bielefeld erfahren, dass die sich das beispielsweise gemeinsam im Nachtdienst anschauen. Insofern findet dieses Angebot schon eine sehr gute Verbreitung.“

 

Wie bewerten Sie die Idee von „Kleine Herzen Hannover“, so eine Möglichkeit zu schaffen?

Dr. Michael Sasse: „Das ist ganz toll. Super Klasse. Es ist in dieser kommunikationslosen Zeit eine sehr sinnvolle Möglichkeit, mit Fachleuten in Kontakt zu kommen. Und ein gemeinsames Schauen eines solchen Vortrages fördert auch immens die Teambildung.“

 

Können Sie sich vorstellen, dass dieses Angebot auch nach der Corona-Krise fortgeführt wird?

Dr. Michael Sasse: „Ich bin der Meinung, dass wir nach der Corona-Pandemie durchaus zweigleisig fahren sollten. Auf der einen Seite braucht man natürlich die persönliche Kontaktaufnahme und eine freundschaftliche Vernetzung, die man nur auf Fortbildungen erreichen kann. Aber viele Kliniken können auch keine Fortbildungen mehr anbieten. Insofern sind diese Online-Seminare eine sehr sinnvolle Ergänzung. Denn damit erreichen wir auf einen Schlag sehr viele Menschen. Ich glaube, dass sich das nach Corona als zweites Standbein der Kommunikation etablieren wird.“


Hannover/Sehnde, 3.9.2020

„Wie sag´ ich´s den Eltern?“

Das Überbringen schlechter Nachrichten… 

 

Kostenloses Online-Seminar für Ärzte & Pflegepersonal am 03.09.2020 von 16-17 Uhr

Gerade in der Intensivmedizin gehören die komplexe Diagnostik, lebensbedrohliche Zustände und infauste Prognosen von Patienten für alle in der Intensivmedizin tätigen Professionen zum beruflichen Alltag. Doch während es dort Teil der beruflichen Routine ist, bricht für die betroffenen Patienten und deren Angehörigen häufig „eine Welt zusammen“ - schon gar, wenn die Patienten Kinder sind. Alle Träume und Zukunftspläne der Eltern sind mitunter von „jetzt auf gleich“ dahin. Mitunter geht es um das nackte Überleben. Die totale Überforderung, völlige Hilflosigkeit, „Das-Nicht-Wahrhaben-Wollen“ sowie nackte Angst und Panik können die Folge sein. 

 

Wie kann es da gelingen, Eltern oder Angehörigen komplexe Diagnosen oder Therapie-Ansätze zu vermitteln? Wie können infauste Prognosen und eine Therapiebegrenzung vermittelt werden?  Worauf ist zu achten? Was sind Do´s and Dont´s? Wie gelingt es, diese beiden Welten der beruflichen Routine und Profession einerseits und der häufig existentiell bedrohlichen und krisenhaft emotionalen Situation der Patienten und Angehörigen zusammenzubringen? Hierzu werden im Rahmen dieses Online-Seminars unter Berücksichtigung intensivmedizinischer, ethischer und psychologischer Aspekte wertvolle Tipps und Anregungen gegeben.

 

Inhalte:

- Die Situation von Eltern und Angehörigen - mit welchen Reaktionen ist zu rechnen? 

- Worauf ist aus psychologischer Sicht grundsätzlich im Umgang mit Eltern zu achten?

- Wie lassen sich schlechte Nachrichten „gut“ überbringen?

- Was tun, wenn Eltern nicht in eine Therapie/OP einwilligen können/wollen?*

 

„Dieses wichtige Projekt im Rahmen unserer bundesweit bereits mehrfach ausgezeichneten Initiative „Krisenbegleiter im Krankenhaus“ werden wir auch wieder gemeinsam mit Dr. Michael Sasse, Ltd. Oberarzt der Kinderintensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover, und Michael Steil, Institutsleiter vom IHR – Institut für Human Resources in Freiburg, umsetzen“, erklärt Ira Thorsting, Vorsitzende von Kleine Herzen Hannover. „Unser Dozent Michael Steil, Diplom Theologe und Notfallpsychologe, ist seit über 20 Jahren im Feld der Psychosozialen Notfallversorgung tätig. Er begleitet das Projekt der Kleinen Herzen Hannover und des Pädiatrischen Intensivnetzwerks PIN „Krisenbegleiter im Krankenhaus“ seit 2015 und hat sich spezialisiert u.a. auf Krisen- und Resilienz-Coachings“, so Ira Thorsting.

 


„In unserer Kommunikation zu Eltern herzkranker Kinder und auch zu Ärzten und Pflegekräften, die auf Kinderintensivstationen tätig sind, werden wir das Online-Seminar-Format zukünftig stärker nutzen, denn es ist eine sehr wertvolle Ergänzung zu den bestehenden Print-Angeboten, die wir vom Bundesverband Herzkranker Kinder in der MHH zur Verfügung stellen“, betont Thorsting. Das zweite Online-Seminar für Eltern & Angehörige herzkranker Kinder findet am 25.9.2020 um 17 Uhr statt.

Weitere Informationen zu den kostenfreien Online-Seminaren von Kleine Herzen Hannover erhalten Sie unter Ira.Thorsting@t-online.de - und hier die Zugangsdaten zum

 


Online-Seminar für Ärzte & Pflegekräfte von Kinderintensivstationen - Überbringen schlechter Nachrichten 
Do., 3. Sept. 2020, 16:00 - 17:00 (CEST) 

 


Nehmen Sie an meinem Meeting per Computer, Tablet oder Smartphone teil. 
https://global.gotomeeting.com/join/244227613

Sie können sich auch über ein Telefon einwählen. 

Deutschland: +49 891 2140 2090 

Zugangscode: 244-227-613 


 

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Berlin/Sehnde, 19. August 2020

383 Nominierte im Rennen um den Deutschen Engagementpreis 2020

Preisausrichter aus ganz Deutschland haben ihre Preisträgerinnen und Preisträger für den Deutschen Engagementpreis nominiert / Über 63 Prozent der Nominierten engagieren sich für Kinder und Jugendliche / Chance, 10.000 Euro Preisgeld zu gewinnen

383 herausragend engagierte Menschen und ihre Organisationen wurden bundesweit bis zum 31. Juli 2020 für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Gewinnen kann, wer in einer der fünf Kategorien die Fachjury am meisten überzeugt oder bei der Online-Abstimmung über den Publikumspreis die meisten Stimmen erhält. Vorgeschlagen wurden die Nominierten von 162 Ausrichtern von Preisen für bürgerschaftliches Engagement.

 

„Dieses Jahr hat uns gezeigt, wie essenziell wichtig ein solidarisches Miteinander in unserer Gesellschaft ist. Wir freuen uns, dass auch 2020 aus allen Bundesländern wieder inspirierende Projekte für den Deutschen Engagementpreis nominiert wurden, die die Vielfalt des Engagements in Deutschland abbilden“, erläutert Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie.

 

Starkes Engagement für Soziales, Bildung sowie Integration und Diskriminierung

 

Der Trend setzt sich fort: So wie im letzten Jahr finden sich in den Themenfeldern Soziales, Bildung sowie Integration und Diskriminierung besonders viele Nominierte. Die wichtigste Zielgruppe des Engagements sind Kinder und Jugendliche mit 63,8 Prozent der Nennungen (Mehrfachnennung möglich). Insgesamt ist eine große Vielfalt erkennbar. Über die klassischen Felder hinaus stellen sich die freiwillig Engagierten auch neuen gesellschaftlichen Herausforderungen: Sie unterstützen LGBTIQ-Geflüchtete, nutzen gemeinsam Ressourcen in einem Makerspace, engagieren sich partizipativ in einem zufällig ausgelosten Bürger*innenrat oder organisieren Ausflüge für Senior*innen zum Metal-Festival Wacken Open Air.

 

Regionale Verteilung: Nordrhein-Westfalen vor Bayern und Baden-Württemberg

 

Die meisten Einreichungen stammen 2020 aus den bevölkerungsreichen Bundesländern: Aus Nordrhein-Westfalen kommen 78 Nominierte, gefolgt von Bayern mit 59 und Baden-Württemberg mit 40 Nominierten. In diesen Bundesländern werden auch besonders viele Preise für freiwilliges Engagement verliehen. Die meisten Nominierten pro Einwohner sind in Bremen ansässig, gefolgt von Hamburg und Sachsen-Anhalt. Alle Nominierten sind in der Engagiertensuche „Preisgekröntes Engagement“ aufgelistet: www.deutscher-engagementpreis.de/engagiertensuche.

 

So geht es nach der Nominierung weiter

 

Anfang September wird eine hochkarätige Fachjury über die Preisträgerinnen und Preisträger in den mit jeweils 5.000 Euro dotierten fünf Kategorien „Chancen schaffen“, „Leben bewahren“, „Generationen verbinden“, „Grenzen überwinden“ und „Demokratie stärken“ entscheiden. Alle anderen Nominierten haben beim Publikumspreis die Chance auf 10.000 Euro Preisgeld. Die Online-Abstimmung über den Publikumspreis findet vom 15. September bis zum 27. Oktober 2020 statt. Bekannt gegeben werden die Gewinnerinnen und Gewinner aller sechs Preise bei einer Preisverleihung am 3. Dezember in Berlin, die mittels Live-Stream übertragen wird.

 

Hintergrund: Über den Deutschen Engagementpreis

 

Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Nominiert werden können alljährlich Preisträgerinnen und Preisträger anderer Engagementpreise in Deutschland. Der Deutsche Engagementpreis würdigt das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern.

 

Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung.

 

Pressekontakt:

Markus Winkler, Pressereferent

Telefon: (030) 89 79 47-64

markus.winkler@stiftungen.org

www.deutscher-engagementpreis.de

 

Deutscher Engagementpreis

c/o Bundesverband Deutscher Stiftungen

Mauerstraße 93

10117 Berlin


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Göttingen/Sehnde, 17.8.2020

„Ideenreich – Visionen Raum geben“

Innovationspreis des Landkreises Göttingen 2020

Bundesweit einmaliges Projekt von Kleine Herzen Hannover e.V. hofft auf Auszeichnung: „Dolmetscher in über 50 Sprachen“ für Kinder-Herzklinik in der Medizinischen Hochschule Hannover

 

Der Verein „Kleine Herzen Hannover“ kümmert sich seit über 14 Jahren um die Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und entwickelt bundesweit einmalige Projekte für Herzkinder und den Familien sowie auch für Ärzte und Pflegekräfte. Mit diesem wichtigen Preis hofft das Vereinsteam ihr innovatives Projekt „Dolmetscher in über 50 Sprachen“ bundesweit bekannt zu machen. „Wir freuen uns sehr, wenn wir eine Berücksichtigung beim Sonderpreis für Integration und Soziales finden können“, betont Ira Thorsting, Vereinsvorsitzende von Kleine Herzen Hannover.

 

Der Innovationspreis des Landkreises Göttingen wird in diesem Jahr bereits zum 18. Mal verliehen. Schon seit vielen Jahren sind Sponsoren, wie die Sparkassen aus Göttingen, Duderstadt und Osterode am Harz, die EAM, Measurement Valley und das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, dabei. 109 Unternehmen/Organisationen/Vereine haben in diesem Jahr ihre Ideen bei der WRG Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH (WRG) eingereicht, wobei die Bandbreite der Wettbewerbsbeiträge erneut groß ist.

 

Die Bewerbungsfrist endete am 30. Juni 2020. Die Gewinner werden bei der Preisverleihung am 19. November 2020 bekannt gegeben. Die Preisverleihung soll in einem feierlichen Rahmen im Deutschen Theater Göttingen stattfinden. Wie genau das Geheimnis um die Gewinner gelüftet werden wird, wollen die Veranstalter auch von den dann geltenden Sicherheits- und Kontaktvorschriften abhängig machen.

 

Bewerberübersicht: https://www.wrg-goettingen.de/inno/innovationspreis-2020/teilnehmer

 

Über Kleine Herzen Hannover e.V.

 

Kleine Herzen Hannover (www.kleineherzen.de) ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2006 einmalige und bereits mehrfach bundesweit ausgezeichnete Projekte in der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) anbietet, die alle auch immer „Hilfe zur Selbsthilfe“ bedeuten. Denn: Jedes Jahr werden allein in Deutschland etwa 8.000 Kinder mit einem Herzfehler geboren. Den meisten kann mit modernsten medizinischen Mitteln geholfen werden. Die Forschung macht ständig Fortschritte. Deutsche Kinderkardiologen und Kinderherzchirurgen gehören zu den besten weltweit. Für die Familien der kleinen Patienten aber bleibt die Belastung, das Monate oder Jahre dauernde Bangen. Es tut weh, ein Kind in der Klinik allein lassen zu müssen, aber nicht alle Familien haben das Glück, dort zu wohnen, wo es ein Herzzentrum gibt. Kleine Herzen Hannover ist ein kleiner Verein, der bewusst auf einen Verwaltungsapparat verzichtet. Darum wird jeder Spendencent in genau definierten Projekten umgesetzt.

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Hannover, 3.8.2020

Herzenssache

Das „Digitale Brett“ spendet Spielgerät für die MHH-Kinder-Herzklinik

 

Nun können die kleinen Patientinnen und Patienten der Kinder-Herzklink in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) mit einem neuen Spielzeug-Sandbagger im Lichthof der Klinik spielen. Die mieterinfo.tv Kommunikationssysteme GmbH beteiligte sich mit immerhin 1.200 Euro an den Anschaffungskosten für das neue Spielgerät. Initiiert wurde das Projekt durch den Verein „Kleine Herzen Hannover e.V.“, der sich für die Bedürfnisse von herzkranken Kindern, deren Eltern sowie für das Klinikpersonal einsetzt.

 

„Mir liegt das Projekt am Herzen, weil ich die MHH aus Kindheitstagen recht gut kenne und ich im nahen Kleefeld immer noch emotional und beruflich verwurzelt bin“, sagt Marcus Berbic, Geschäftsführer der mieterinfo.tv. „Außerdem bin ich selbst Vater einer in der MHH geborenen Tochter. Der wichtigste Grund ist aber wohl, dass mir das Leid von Kindern grundsätzlich sehr nahe geht und durch die gute Reputation der Kleinen Herzen sah ich hier eine gute Gelegenheit, etwas zurückzugeben und den Kindern hoffentlich etwas Lebensfreude zu schenken.“

 

„Wir freuen uns sehr über die Spende der mieterinfo.tv. Das Spielgerät wird den kleinen Patientinnen und Patienten der MHH viel Freude bereiten“, betont Ira Thorsting, Vorsitzende und Gründerin von Kleine Herzen Hannover e.V. „Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden dieser Art angewiesen. Da wir keinerlei Spendenmittel für Gehälter, Mieten oder Personalkosten verwenden, kommen die Spenden auch immer direkt bei den Kindern und ihre Familien an.“

 

Der Verein kümmert sich unter anderem um Kunsttherapie, Sozialbetreuung für herzkranke Kinder und ihre Familien, um Supervisionen, die dafür sorgen, dass auch die Mitarbeitenden der Klinik seelisch fit bleiben, um medizinisch geschulte Dolmetscherinnen und Dolmetscher, die bei Patientengesprächen vermitteln. „Wir wünschen uns sehr, dass dieses bisher bundesweit einmalige Dolmetscher-Projekt auch in anderen deutschen Kinderklink Standard werden wird“, so Ira Thorsting.

Ira Thorsting (li.), Vorsitzende Kleine Herzen Hannover, überreicht als Dankeschön ein Scherenschnittbild vom Vereinslogo an Marcus Berbic (Bildmitte), Geschäftsführer von mieterinfo.tv Kommunikationssysteme GmbH & Co. KG, für die wunderbare finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung eines neuen Sandspielzeugbaggers für die MHH-Spieloase. Besonders freut sich auch Claudia Erzfeld Dokanikis (re.), Leiterin der Spieloase der Medizinischen Hochschule Hannover. Foto: Karin Kaiser/MHH

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Hannover, 20.7.2020

Unentdecktes – eine Herzens-Kunst-A(u)ktion

Design-Studenten spenden 2.997 Euro zugunsten Kleine Herzen Hannover

 

Eine besondere Summe für eine besondere Aktion: 2.997 Euro haben Design-Studenten der Hochschule Hannover (HsH) bei ihrer 5. Kunstbenefiz-Aktion „Unentdecktes“ im Oktober 2019 eingenommen. Das Geld haben die angehenden Künstler*Innen jetzt erneut dem Verein „Kleine Herzen Hannover – Hilfe für herzkranke Kinder“ gespendet. Der kümmert sich mit seinen bundesweit bereits mehrfach ausgezeichneten Vereinsprojekten bereits seit 14 Jahren um die Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover.

 

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei den 70 Künstler*Innen, die im letzten Jahr in den Hannover Docks im Limmer Hafen in Hannover die Kunstbenefiz-Auktion gestaltet und 537 ihrer Werke ausgestellt haben. Es gab 187 Gebote auf 129 Ausstellungsstücke“, freut sich Ira Thorsting, Vorsitzende von Kleine Herzen Hannover. Studierende der Fakultät 3 der Hochschule Hannover unterstützen mit der stillen Kunstauktion "Unentdecktes" bereits seit fünf Jahren die Vereinsprojekte. „Dieses Mal werden wir die enorme Summe für unsere Krisen- und Resilienz-Online-Seminare für Eltern und Angehörige herzkranker Kinder und für Ärzte und Pflegekräfte einsetzen“, betont Ira Thorsting. „Im letzten Monat starteten die ersten beiden Online-Seminare und der Erfolg war enorm“, so die Vereinsvorsitzende.

 

Wenn es nach Nikita Pohlan, Organisator der letzten Unentdecktes LagerKunstAusstellung, geht, dann könnte die nächste stille Kunstauktion „Unentdecktes“ im Herbst 2021 stattfinden: „Wegen der Pandemie verzögert sich unsere Planung. Wir werden das Jahr Pause nutzen, um neue Konzepte zu erarbeiten.“ Und für den Verein Kleine Herzen Hannover steht fest: „Vielleicht entwickeln wir in der aktuellen Situation neue, digitale Wege, um die jungen Künstler*innen zu unterstützen“, regt Ira Thorsting an. Denn: Junge Kunst im Abseits? - Das möchte der Verein „Kleine Herzen Hannover“ auf jeden Fall verhindern und weiß genau, was Kunst auch im Genesungsprozess bedeutet: Denn auch hier bietet der Verein auf der Kinderherz- und Kinderintensivstation in der Medizinischen Hochschule Hannover den kleinen und schwerkranken Patienten und auch der ganzen Familie regelmäßig mit Anne Nissen, Kunsttherapeutin und Bildende Künstlerin, das Projekt „Farbe für die Seele“ an.

Kunst in den Hannover Docks von 70 Design-Studenten der Hochschule Hannover (HsH) von ihrer 5. Kunstbenefiz-Aktion „Unentdecktes“ im Oktober 2019 zugunsten „Kleine Herzen Hannover“. Foto: Kleine Herzen

Rückblick von der 4. stillen Kunst-Auktion „Unentdecktes“


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Sehnde, 30. Juni 2020


Kleine Herzen Hannover e.V. für Deutschen Engagementpreis 2020 nominiert

 

Kleine Herzen Hannover e.V. nominiert für den deutschen Dachpreis für freiwilliges Engagement / Zuvor den Niedersachsenpreis für Bürgerengagement „unbezahlbar und freiwillig“ erhalten / Jetzt Chance auf bis zu 10.000 Euro Preisgeld

Sehnde, 30. Juni 2020. - Kleine Herzen Hannover e.V. ist für den Deutschen Engagementpreis 2020 nominiert. Zuvor ist Kleine Herzen Hannover e.V. bereits mit dem Niedersachsenpreis für Bürgerengagement „unbezahlbar und freiwillig“ ausgezeichnet worden und geht nun ins Rennen um den Preis der Preise für freiwilliges Engagement. Ausgezeichnet wurde Kleine Herzen Hannover e.V. für das herausragende Engagement im Bereich gegen den Pflegenotstand mit dem Projekt "Krisenbegleiter im Krankenhaus". Der besondere Einsatz mit dem Vereinsprojekt „Dolmetscher im Krankenhaus“ erfährt durch die Nominierung eine weitere hochrangige Anerkennung.

 

Chance auf bis zu 10.000 Euro Preisgeld

Kleine Herzen Hannover e.V. hat jetzt die Chance bei der feierlichen Preisverleihung des Deutschen Engagementpreises am 3. Dezember 2020 in Berlin geehrt zu werden. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner der fünf Kategorien Chancen schaffen, Leben bewahren, Generationen verbinden, Grenzen überwinden und Demokratie stärken warten Preisgelder in Höhe von je 5.000 Euro. Eine Experten-Jury bestimmt die Preisträgerinnen und Preisträger dieser Kategorien. Über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis stimmen die Bürgerinnen und Bürger im Herbst 2020 online unter www.deutscher-engagementpreis.de ab.

 

Kleine Herzen Hannover e.V.

„Kleine Herzen Hannover“ ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2006 einmalige und bereits mehrfach bundesweit ausgezeichnete Projekte in der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) anbietet, die alle auch immer „Hilfe zur Selbsthilfe“ bedeuten. „Wir sind ein kleiner Verein, der bewusst auf einen Verwaltungsapparat verzichtet. Darum wird jeder Spendencent in genau definierten Projekten umgesetzt,“ betont Ira Thorsting die Vereinsvorsitzende. „Deshalb freuen wir uns riesig über diese Nominierung und ein mögliches Preisgeld würden wir für unser bundesweit einmaliges Projekt ‚Dolmetscher im Krankenhaus‘ einsetzen, das wir der Kinderherzklinik in über 50 Sprachen anbieten,“ erklärt Ira Thorsting. Und weiter: „Das ist nur möglich, da wir seit 2011 eng mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum Hannover kooperieren, die Gesundheits- und Gerichtsdolmetscher ausbilden.“

 

Weitere Informationen unter: https://www.kleineherzen.de/projekte/

 

Der Deutsche Engagementpreis

Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Er würdigt das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Über 700 Wettbewerbe und Preise gibt es in Deutschland für freiwilliges Engagement. Sie können ihre Preisträgerinnen und Preisträger für den Deutschen Engagementpreis nominieren. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern.

 

Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern in Deutschland. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung.

 

Weitere Informationen unter: www.deutscher-engagementpreis.de

 

Kontakt

Ira Thorsting

Kleine Herzen Hannover e.V.

Wirringer Str. 21a

31319 Sehnde

Tel.: 0179 5097103

Mail: Ira.Thorsting@t-online.de

www.kleineherzen.de

 

Pressekontakt Deutscher Engagementpreis

Markus Winkler, Pressereferent Deutscher Engagementpreis

Telefon: (030) 897947-64

markus.winkler@stiftungen.org
www.deutscher-engagementpreis.de

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Sehnde, 26.Juni 2020

Wenn einem alles zu viel wird

Spendenerlöse der proWIN Stiftung und zwei ihrer Vertriebsteams ermöglichen kostenlose Online-Seminare für Ärzte & Pflegekräfte sowie für Eltern & Angehörige herzkranker Kinder

 

Der Musiker Tim Bendzko singt „Ich bin doch keine Maschine, ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut“. Dieser Titel trifft gerade nicht nur vielen Ärzten und Pflegekräften mitten ins Herz, sondern auch Eltern schwerkranker Kinder. Denn zusätzlich zu den üblichen Sorgen verlangt ihnen die Corona-Krise gerade alles ab. Zu wenig Personal, zu viele Überstunden in den Kliniken – Kontaktsperren und Hygienevorschriften für Eltern und Kinder – und immer die Angst im Nacken, sich mit dem Virus anzustecken. „Wir müssen den Pflegekräften und den Eltern in dieser Situation helfen“, betont Ira Thorsting, die Vorsitzende des Vereins „Kleine Herzen Hannover“. So lud sie einen Fachmann für „Resilienz im Alltag“ zu zwei Video-Vorträgen im Internet ein, und der Verein übernahm dafür die Kosten. Michael Steil ist Diplom-Theologe und Notfall-Psychologe. Er gab Ärzten und Pflegern sowie Eltern und Angehörigen wichtige Ratschläge, wie sie die Ausnahmesituation bewältigen können.

 

„Durch die enorme finanzielle Unterstützung in Höhe von 2.000 Euro der proWIN-Stiftung und den beiden proWIN-Mitarbeiterinnen Melanie Kador undMichaela Wandschneider konnten wir diese Online-Seminare kostenfrei anbieten,“ freut sich Ira Thorsting von „Kleine Herzen Hannover“, ein gemeinnütziger Verein, der seit 2006 bundesweit bereits mehrfach ausgezeichnete Projekte in der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) anbietet. „Es ist bereits das dritte Mal, dass die proWIN-Teams und die proWIN-Stiftung unsere Projekte unterstützen,“ betont Thorsting. „Die Online-Projekte finden wir beide richtig gut, denn das ist in der momentanen Zeit eine optimale Möglichkeit. Eine sehr gute Idee, die wir gern unterstützen, da auch wir mittlerweile sehr erfolgreich damit arbeiten,“ betonen die beiden proWIN-Mitarbeiterinnen Michaela Wandschneider und Melanie Kador.

 

Michael Steil stellte den Ärzten und Pflegern zu Anfang die Frage: Wie kann ich dauerhaft für meine Tätigkeit brennen, ohne dabei auszubrennen?“ Jeder müsse sich immer wieder fragen, was ihm guttut und sich so kleine Kraftquellen im Alltag schaffen. „Ich trinke jeden Mittag einen guten Espresso“, sagte der Dozent. Oft seien es solch kleine „goldene Minuten“, die helfen könnten, wieder etwas Abstand zu gewinnen. Jeder solle sich auch fragen, wer ihm guttut und dann die Kontakte zu diesen Menschen pflegen. Und ganz wichtig sei es, sich immer wieder die Fragen zu stellen: Was kann ich? Worin bin ich gut?

 

Wenn es einem alles zu viel wird, sagte Michael Steil, dann könne man Strategien anwenden, die einfach, aber sehr wirksam seien. Beispielsweise kurz die Situation verlassen, ein paar Schritte gehen, tief in den Bauch atmen oder ein großes Glas Wasser im einem Zug austrinken. Und am Ende eines Tages solle man sich vergegenwärtigen, was alles gut war. Das Ganze vielleicht sogar in einem Tagebuch aufschreiben und positiv bleiben. Dieses gelte auch für die Eltern. „Ein krankes Kind besteht nicht nur aus Krankheit. Es kann auch Glück empfinden. Darum gestalten Sie leichte, glückliche Momente für Ihre Kleinen“, appellierte er an die Eltern. Viele hätten nicht nur mit ihren eigenen Ängsten zu kämpfen, viele wüssten auch nicht, wie sie sich ihrem Kind gegenüber richtig verhalten sollen. „Offenheit ist ein sehr guter Weg“, sagte Michael Steil: Man solle dem Kind nichts vormachen – aber: „Alles, was ich sage, muss wahr sein. Aber nicht alles, was wahr ist, muss ich auch sagen.“

 

Michael Steil bestärkte die Eltern aber auch darin, an sich selbst zu denken: „Es darf Ihnen auch gut gehen, wenn es Ihrem Kind schlecht geht.“ Der Dozent riet dazu, sich ab und zu Abstand zu verschaffen und den Akku aufzuladen. Sich mit Freunden treffen und nicht immer nur über die Krankheit reden. „Dann können sie Ihrem Kind wieder mit einem Lächeln begegnen und ihm dadurch neue Kraft geben.“ Den Eltern empfahl er weiter, zu versuchen, die oft so traurige Realität zu akzeptieren und die Angst anzunehmen. Dafür müsse sich niemand schämen – und man müsse auch nicht immer nur stark sein. Sie sollten aktiv gegen die Sorgen vorgehen. Für viele sei auch die Musik oder das Malen ein guter Ausgleich. Weitere Praxis-Tipps gegen die Angst:  Entspannungsübungen, körperliche Betätigung und richtiges Atmen. Zum Schluss der Seminare gab es viel Lob und Dankbarkeit der Teilnehmer.


Sehnde, 20. Juni 2020

Akku aufladen fürs kranke Kind

Kleine Herzen Hannover startet kostenlose Online-Seminare für Eltern und Angehörige herzkranker Kinder

 

 

„Ein schwerkrankes Kind besteht nicht nur aus Krankheit. Es kann auch Glück und Freude empfinden. Darum gestalten Sie leichte, glückliche Momente für Ihre Kleinen!“ Mit diesem Appell richtete sich jetzt der Diplom-Theologe und Notfall-Psychologe Michael Steil an Eltern schwerkranker Kinder. Der Verein „Kleine Herzen Hannover“ hatte ihn zu einem einstündigen Seminar eingeladen - über das Internet konnten sich betroffene Eltern kostenlos daran beteiligen. Mit dieser neuen Form der Kommunikation versucht der Verein jetzt während der Corona-Pandemie wichtige Hilfestellungen in Krisenzeiten zu geben. Vereinsvorsitzende Ira Thorsting hatte die Idee dazu. „Ich kann mir gut vorstellen, dieses niedrig schwellige Angebot für Eltern schwerkranker Kinder noch weiter auszubauen.“

 

„Gerade in dieser schwierigen Zeit seien Eltern oft allein mit ihren Sorgen und Ängsten. Darum sei hier dringend Hilfe nötig - und darum haben wir das Projekt auch gerne finanziert“, sagte die Vereinsvorsitzende. „Kleine Herzen Hannover“ ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2006 einmalige und bereits mehrfach bundesweit ausgezeichnete Projekte in der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) anbietet, die auch immer „Hilfe zur Selbsthilfe“ bedeuten. Ira Thorsting kennt den Dozenten Michael Steil schon lange: „Er ist seit über 20 Jahren in der Psychosozialen Notfallversorgung tätig. Er begleitet das Projekt der Kleinen Herzen Hannover und des Pädiatrischen Intensivnetzwerks PIN „Krisenbegleiter im Krankenhaus“ seit 2015 und hat sich spezialisiert auf Krisen- und Resilienz-Coachings“. Fast 30 Teilnehmer nahmen jetzt an dem Internet-Seminar teil. Sie erhielten nicht nur wertvolle Praxis-Tipps für den Umgang mit ihren schwerkranken Kindern - ihnen wurde auch Mut gemacht. Denn viele Eltern haben nicht nur mit ihren eigenen Ängsten zu kämpfen, viele wissen auch nicht, wie sie sich ihrem Kind gegenüber richtig verhalten sollen. „Offenheit ist ein sehr guter Weg“, so Michael Steil: Man solle dem Kind nichts vormachen - aber: „Alles, was ich sage, muss wahr sein. Aber nicht alles, was wahr ist, muss ich auch sagen.“

 

Michael Steil sagte, er habe großen Respekt für das, was die Eltern schwerkranker Kinder aushalten und leisten müssen. Er bestärkte sie aber auch darin, an sich selbst zu denken: „Es darf Ihnen auch gut gehen, wenn es Ihrem Kind schlecht geht.“ Der Dozent riet dazu, sich ab und zu etwas Abstand zu verschaffen und den Akku aufzuladen. Sich mit Freunden treffen und nicht immer nur über die Krankheit reden. „Dann können Sie Ihrem Kind wieder mit einem Lächeln begegnen und ihm dadurch neue Kraft geben.“ Auch solle man versuchen, das Kind Dinge machen zu lassen, die es kann - und Kontakte nach außen zuzulassen - vielleicht auch übers Internet. Michael Steil: „Ich konnte mir vor vier Monaten nicht vorstellen, einmal ein Seminar im Netz zu halten.“ Für Kinder sei dieses Medium aber viel näher und oft ein guter und wichtiger Kontakt zu Freunden.

 

Den Eltern empfahl er, zu versuchen, die oft so traurige Realität zu akzeptieren und die Angst anzunehmen. Dafür müsse sich niemand schämen - und man müsse auch nicht immer nur stark sein. Sie sollten vielmehr - wenn möglich - aktiv gegen die Sorgen vorgehen. Vor allem dann, wenn scheinbar nichts mehr geht. Dann: Mit Dritten sprechen, Hilfe in Anspruch nehmen und vielleicht ein Angst-Tagebuch führen. Für viele sei auch die Musik oder das Malen ein guter Ausgleich. Weitere Praxis-Tipps gegen die Angst:  Entspannungsübungen, körperliche Betätigung und richtiges Atmen. „Stoßen Sie ruhig mal einen tiefer Seufzer zischend aus, das wirkt oft Wunder.“ Schließlich könne auch das Beten für viele Eltern ein Weg sein, mit der Situation umzugehen. „Dafür muss man auch nicht immer in die Kirche gehen.“

 

Zum Schluss des Vortrages gab es im angeschlossenen Chat viel Lob und Dankbarkeit der Teilnehmer: „Der Praxisbezug hat uns gefallen.“ oder „Super! Sehr informativ und inhaltlich!“


Hannover, 21. März 2020

Aufklärung zum Coronavirus für Geflüchtete und Migrant*innen

„Corona-Initiative“ des Ethno-Medizinischen Zentrum informiert online in 15 Sprachen

 

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) stellt ab sofort Faltblätter und E-Paper mit Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 online. Aktuell können diese in 15 verschiedenen Sprachen im Internet gelesen werden. Zusätzlich stehen PDF-Dateien zum Download bereit. Das Angebot ist auch auf Mobilgeräte angepasst und kann abgerufen werden unter:

 

http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/

 

Wesentliche Hinweise zu Schutzmöglichkeiten, Regeln zur Quarantäne und Wissenswertes im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind zusammengefasst. Das Angebot richtet sich an Geflüchtete, Migrant*innen und Tourist*innen. Hierzu EMZ-Geschäftsführer Ramazan Salman: „Dies ist dringend notwendig, denn aktuell kursieren zahlreiche irreführende Aussagen und verunsichern nicht zuletzt die Menschen, die gesicherte deutschsprachige Informationsquellen nicht nutzen können. Sie benötigen verständliche, verlässliche und geprüfte Informationen in ihrer Herkunftssprache.“

 

Die zur Verfügung stehenden Informationen des EMZ richten sich konsequent nach den Vorgaben und Mitteilungen des RKI und des BMG, sowie der BZgA. Alle Inhalte werden fortlaufend von Fachleuten aus Gesundheitsämtern und Universitäten geprüft.

 

Um der Flut der Anfragen nach weiteren Sprachversionen entsprechen zu können, benötigt das EMZ weitere Unterstützung. Bitte verbreiten Sie unsere verlässliche Informationsquelle in Ihrem Wirkungsfeld, damit sich möglichst viele Menschen sicher in ihrer Herkunftssprache informieren können. Den angehängten Button können Sie auf Ihrer Website platzieren und mit folgender URL verlinken: http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/

 


Die Coronavirus-Informationen wurden im Rahmen ehrenamtlicher Arbeit und in Zusammenarbeit mit Expert*innen und Fachübersetzer*innen im EMZ erstellt. „Wir danken unseren Unterstützer*innen, Übersetzer*innen und Mitarbeiter*innen für die großartige Arbeit, den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft. Sie sind unsere „Corona-Held*innen“.

 

Herausgeber:

Ethno-Medizinisches Zentrum e.V. | Königstr. 6 | 30175 Hannover

Pressekontakt und weitere Informationen:

Anette Metzger (Öffentlichkeitsarbeit):

 

Tel.: 0173/ 6174562 | E-Mail: ametzger@ethnomed.com

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Pressemitteilung
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Hannover, 16.11.2019

Wettbewerb „Unbezahlbar und freiwillig“

Landesregierung, VGH und Sparkassen zeichnen Preisträger 2019 aus – Dr. Jörg Mielke lobt ehrenamtliches Engagement 

Niedersachsenpreis für Bürgerengagement 2019 an "Kleine Herzen Hannover" für das Projekt gegen den Pflegenotstand "Krisenbegleiter im Krankenhaus"

 

Der Chef der Niedersächsischen Staatskanzlei, Dr. Jörg Mielke, hat gemeinsam mit VGH-Vorstandschef Hermann Kasten und Sparkassenpräsident Thomas Mang am 16. November 2019 bereits zum 16. Mal zehn Vereine, Gruppen und Einzelpersonen mit dem „Niedersachsenpreis für Bürgerengagement“ ausgezeichnet. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Niedersachsen zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern.

 

Dr. Mielke lobte bei der Abschlussveranstaltung das große Engagement von mehr als drei Millionen Menschen, die sich in Niedersachsen ehrenamtlich engagieren. „Ich freue mich, dass wir in Niedersachsen – Dank des großen Engagements – so viele tolle Vereine und Projekte haben. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Mit dem Niedersachsenpreis für Bürgerengagement wollen wir diejenigen öffentlich würdigen, die sich in unserem Land meist ohne großes Aufsehen für das Wohl anderer einsetzen. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank!“, so der Chef der Staatskanzlei.

Insgesamt wurden Preise im Gesamtwert von 33.000 Euro vergeben.

 

Der gemeinsam von den niedersächsischen Sparkassen, den VGH Versicherungen und der Landesregierung ausgelobte Wettbewerb stieß auch bei seiner 16. Auflage auf große Resonanz. Es beteiligten sich rund 400 Einzelpersonen, Gruppen und Vereine aus dem ganzen Land. Bei der Veranstaltung wurden zehn von ihnen für ihr vorbildliches bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet. Kurze Filmbeiträge stellten die prämierten Projekte den Gästen vor. Über einen Sonderpreis hatten die Hörerinnen und Hörer von NDR 1 Niedersachsen per Abstimmung entschieden. Dieser Preis wurde von der Leiterin des Studios Hannover, Reinhild Buschak, überreicht. Alle elf Preise sind mit je 3.000 Euro dotiert. Den Wettbewerb gibt es bereits seit 2004. Die Abschlussveranstaltung, zu der traditionell alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen waren, fand im Gebäude der VGH Versicherungen in Hannover statt. Rund 200 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil.

 

Preisträger/-innen des Wettbewerbs 2019

(eine Rangfolge unter den Preisträgerinnen und Preisträgern gibt es nicht)

 

Kirche/religiöse Gemeinden:

„Kirchliches Jugendzentrum Phoenix e.V.“, Bad Gandersheim:

An sechs Tagen in der Woche hat das Jugendzentrum geöffnet. Das Zentrum wird gemeinsam von jungen Frauen und Männern, die sich im Bundesfreiwilligendienst engagieren, dem Ortspfarrer sowie einer Diakonin geleitet. Ziel ist es, die Jugendarbeit vor Ort zu stärken. Dabei bietet das Jugendzentrum ein vielfältiges Angebot an Veranstaltungen und Workshops aus Theater, Musik, Handwerk und Sport.

 

Kultur:

„Bäuerliches Hauswesen Bliedersdorf e.V.“:

Der Verein setzt sich für die Erhaltung historischer Gebäude ein. Ziel ist es, bäuerliches Kulturerbe zu pflegen, zu vermitteln und zu fördern. Der Verein hat mittlerweile acht Gebäude (unter anderem ein Backhaus, einen Schafstall und eine Scheune) aus verschiedenen Regionen abgebaut und auf dem Vereinsgelände wieder aufgebaut. Das öffentlich zugängliche Museumsdorf hat sich zu einem lebendigen Ort der Begegnung etabliert, an dem zum Beispiel Klassikkonzerte, Jazzfrühshoppen und Weinfeste stattfinden.

 

„Theater AG Hipstedt e.V.“:

Der Verein arbeitet derzeit an einem Film zum Thema „künstliche Intelligenz“. Das selbstverfasste Drehbuch sieht eine Filmlänge von 90 Minuten vor. Die Engagierten haben hierfür zu den Themen Singularität, künstliche Intelligenz und Digitalisierung recherchiert. Es ist bereits das siebte Filmprojekt der jungen Filmemacher.

 

Soziales:

„GenerationenWerkstatt“, Osnabrück:

Die GenerationenWerkstatt ist eine generationenübergreifende Aktion von Unternehmen im Mittelstand speziell für Jungen. Schüler im Alter von 12 bis 15 Jahren engagieren sich in Handwerksunternehmen in ihrer Nähe und schaffen dort gemeinsam etwas Neues (zum Beispiel Fußballtore, Sitzbänke, Laternen etc.). Ein pensionierter Handwerker betreut die Jungen ehrenamtlich und vermittelt praktische und soziale Fähigkeiten. Ziel ist zum einen, den Nachwuchsmangel speziell im Handwerk zu bekämpfen und zum anderen, Jugendliche auf dem Weg der Berufsorientierung zu unterstützen.

 

„Kleine Herzen Hannover e. V.":

Seit 2006 kümmert sich der Verein um die Kinderherz- und Kinderintensivstation in der Medizinischen Hochschule Hannover und entwickelt nachhaltige Projekte mit dem Anspruch der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Engagierten kümmern sich um die psychologische und soziale Betreuung der Patientenfamilien in der MHH und auch um die Teams durch die Finanzierung von Supervisionen. Des Weiteren sorgen sie dafür, dass Eltern von herzkranken Kindern in Kunsttherapien neue Kraft schöpfen können.

 

„Nordhorner Schulfrühstück“:

An drei Tagen in der Woche wird den Schülerinnen und Schülern an vier Nordhorner Grund- schulen ein gesundes Frühstück gereicht. Dabei geht es den Engagierten nicht nur darum, den Hunger der Kinder zu stillen, sondern um das soziale Miteinander während der Frühstückszeit.

 

„ROCK YOUR LIFE!“, Standort Lüneburg:

ROCK YOUR LIFE! Initiiert Eins-zu-eins-Mentoring-Beziehungen zwischen Studierenden und Oberschülerinnen und Oberschülern. Das Konzept unterstützt Schülerinnen und Schüler aus sozial, wirtschaftlich oder familiär benachteiligten Verhältnisse, möchte aktiv gegen mangelnde soziale Mobilität und die immer stärker werdende Bildungsungerechtigkeit vorgehen.

 

„Zeichen gegen Mobbing e.V., Gronau“:

Der Verein schafft bei Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften ein Bewusstsein für das Thema Mobbing. Mit präventiven Workshops soll Mobbingsituationen vorgebeugt werden. In den Workshops ermuntern sie Kinder zur Offenheit und einem respektvollen Verhalten, wollen für Vielfalt begeistern, das freie Denken fördern, das Miteinander stärken und Mobbing vorbeugen.

 

Sport:

„Schwimmen mit Handicap“, DLRG Ortsgruppe Bremervörde e.V.:

Ziel ist es, Jugendlichen mit Handicap das Element Wasser nahe zu bringen, sich sportlich zu betätigen, in Kursen mit anderen Jugendlichen Schwimmabzeichen zu erlangen und das Vereinsleben zu erleben.

Umwelt:

 

„Schulobstwiese für Don-Bosco-Grundschule“, Lutten:

Der Schützenverein Lutten hatte die Idee eines Schulobstgartens und schenkte diesen der Don-Bosco-Grundschule. Ziel des Projektes ist es, Kindern in der Praxis zu zeigen, welche Bedeutung Insekten, Schmetterlinge und Vögel haben. Mitglieder des Schützenvereins pflanzten mit Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern eine Streuobstwiese mit Apfel- und Birnenbäumen. Zudem wurde ein Blumenbeet mit Wildblumen angelegt sowie Insektenhotels und bunte Nistkästen gebaut und aufgestellt. Mittlerweile findet jährlich die Apfel- und Birnenernte statt. Das geerntete Obst wird den Kindern als gesunder Pausen-Snack angeboten.

 

[Quelle: https://www.stk.niedersachsen.de/startseite/presseinformationen/wettbewerb-unbezahlbar-und-freiwillig-182697.html]

"Mit dem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro können wir einen der nächsten Aufbaukurse zum 'Krisenbegleiter im Krankenhaus' zum Thema 'interkulturelle Kompetenz' finanzieren," freut sich Ira Thorsting, Vorsitzende von "Kleine Herzen Hannover" und Ideengeberin in 2014 für die Weiterbildungskurse für Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten, Betreuer, Psychologen und Seelsorger, die auf Kinderintensivstationen arbeiten. Thorsting weiter: "In der kommenden Woche findet am 19. November der 20. Grundkurs statt, und alle Kurse haben wir in den letzten fünf Jahren wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse sind unglaublich und motivieren uns, denn diese Kurse sind auch ein wichtiges Mittel gegen den Pflegenotstand auf Kinderintensivstationen."

Von li: Schatzmeister Volker Radke, Schatzmeister "Kleine Herzen Hannover", Dr. Michael Sasse, Ltd. Oberarzt der Päd. Kardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover, Yan-Frederic Thorsting, Evaluator "Krisenbegleiter im Krankenhaus", Prof. Dr. Hans Carlo Kallfelz, Ehrenmitglied "Kleine Herzen Hannover", Hermann Kasten, Vorsitzender des Vorstands der VGH Versicherungen, Kornelia Winnicka und Ira Thorsting, Vorsitzende "Kleine Herzen Hannover". Foto: Frank Schinski

Von li.: Volker Radke, Dr. Michael Sasse, Prof. Dr. Hans-Carlo Kallfelz, Thomas Mang, Ira Thorsting, Kornelia Winnicka: Mit einem Scherenschnittlogo-Bild vom Vereinslogo und einer Tasche voller Vereinsinformationen bedankte der Verein "Kleine Herzen Hannover" bei Thomas Mang (Bildmitte), Präsident des Sparkassenverbandes Niedersachsen.

Von li.: Kornelia Winnicka, Ira Thorsting, Dr. Jörg Mielke, Dr. Michael Sasse: Mit einem Scherenschnittlogo-Bild vom Vereinslogo und einer Tasche voller Vereinsinformationen bedankte der Verein "Kleine Herzen Hannover" bei Dr. Jörg Mielke. Chef der Niedersächsischen Staatskanzlei. Foto: Yan-Frederic Thorsting, www.kleineherzen.de



Sehnde, 22.10.2018

Presseinformation

Notfall Kinderintensivpflege

 

Der Verein "Kleine Herzen Hannover" kümmert sich seit 2012 auch um die Kinderintensivstation der Medizinischen Hochschule Hannover. Sie ist die größte im deutschsprachigen Raum. Hier werden jährlich mehr als 1.200 Kinder betreut, die eine lebensbedrohliche Krankheit haben. Rund 98 Prozent überleben dank der Ärzte und Pfleger, aber natürlich gibt es auch traurige Fälle: Einem Kind ist nicht mehr zu helfen, oder es wird auf Dauer behindert bleiben. Dann brechen die Eltern zusammen. Sie wissen nicht mehr weiter, und manche werden sogar aggressiv. Mit all dem müssen die Mitarbeiter der Intensivstation fertig werden. Und das, während sie selbst ziemlich fertig sind, denn den Tod eines kleinen Patienten steckt niemand einfach weg.

 

Für dieses enorm engagierte und belastete Team bieten wir seit sechs Jahren regelmäßige Supervisionen mit einer externen Therapeutin an. Zudem können alle an der bisher bundesweit einmaligen Zusatzqualifikation "Kriseninterventionshelfer im Krankenhaus" teilnehmen. Hier werden Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten von Kinderintensivstationen aus 44 Kliniken in Norddeutschland, die dem Pädiatrischen Intensivnetzwerk PIN angehören, psychologisch geschult, um den Patienten und ihren Angehörigen in besonders traumatischen Situationen besser zur Seite stehen zu können. So entsteht Kriseninterventionsnetzwerk, das sich im pädiatrischen Netzwerk PIN als ein überregionales Netzwerk etablieren wird, dessen Basis professionell zum Krisenbegleiter ausgebildete Ärzte und Pflegekräfte sind.

 

Dieses innovative Vereinsprojekt lassen wir wissenschaftlich begleiten. Kleine Herzen Hannover finanziert bisher sein bundesweit bereits mehrfach ausgezeichnete Projekt "Kriseninterventionshelfer im Krankenhaus" aus Spenden. Um es jedoch bundesweit einzuführen, benötigen wir die finanzielle Unterstützung staatlicher Stellen!

 

Helfen Sie uns - denn jetzt heißt es dringend: Notfall Kinderintensivpflege – jetzt anpacken!

 

Gemeinsam mit unserem Bundesverband Herzkranke Kinder und dem "Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler" haben wir am 5. Juni 2018 einen Appell an die Bundesregierung geschrieben.

 

Auszug von der BVHK-Seite: https://www.bvhk.de/wp-content/uploads/2018/06/Notfall-Kinderintensivpflege-Brandbrief.pdf

 

Der Pflegenotstand betrifft auch Säuglinge und Kinder, nicht nur kranke und ältere Menschen. Betten auf Kinderintensivstationen können nur zum Teil belegt werden, weil Kinder-Intensivfachpflegekräfte fehlen. Beispielsweise mehren sich in der Kinderherzchirurgie dramatische Fälle, bei denen Termine für dringend notwendige Herzoperationen abgesagt bzw. um mehrere Monate verschoben werden. Das ist tagtägliche Praxis. Nicht wenige Familien sind davon sogar mehrfach betroffen.

 

Mit diesem gemeinsamen Appell möchten wir die Bundesregierung auffordern, den Pflegenotstand auf den Kinderintensivstationen ebenfalls endlich anzupacken, um derzeit oft lebensbedrohliche Situationen zu vermeiden und das Leid der Kinder und deren Familien zu vermindern.

 

Wir halten die folgenden Maßnahmen für zielführend:

  1. Erhalt und Erweiterung von Krankenpflegeschulen sowie besondere Anreize für Schulen, die sich nicht aus Verantwortung ziehen, sondern sogar aufstocken, um dem Mangel zu begegnen.
  2. Wiedergewinnung bereits qualifizierter Kräfte durch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf (z.B. familienfreundliche Schichtpläne, krankenhauseigene Kitas).
  3. Sicherstellung der Finanzierung von strukturierten Austauschmöglichkeiten (z.B. Fallbesprechungen, Qualitätszirkel, Supervision, Kriseninterventionsprogramme).
  4. Festlegung eines verbindlichen Mindest-Personalschlüssels für die Kinderintensivpflege, bis hin zu einem 1 zu 1-Schlüssel bei besonders pflegeintensiven Konstellationen.

 

Weitere Informationen zum Appell an die Bundesregierung:

 

Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. | Geschäftsführerin: Hermine Nock | Vaalser Straße 108 52074 Aachen | Telefon: 0241-91 23 32 | E-Mail: info@bvhk.de https://www.bvhk.de/ 

https://www.bvhk.de/pflegenotstand-kinderintensivpflege/

 

Den Appell können Sie hier lesen:

 

https://www.bvhk.de/wp-content/uploads/2018/06/Notfall-Kinderintensivpflege-Brandbrief.pdf

 

Informationen über die Vereinsprojekte von "Kleine Herzen Hannover":

 

Ira Thorsting, Vorsitzende "Kleine Herzen Hannover e.V. - Hilfe für kranke Kinderherzen"

Wirringer Str. 21a | 31319 Sehnde | mobil 0179 5097103 | Ira.Thorsting@t-online.de www.kleineherzen.de

 

Siehe auch MHH-Link zu den nächsten Weiterbildungskursen "Kriseninterventionshelfer im Krankenhaus" - ein Projekt von "Kleine Herzen Hannover":

 

https://www.mh-hannover.de/36969.html


Hannover, 05.02.2018

Unterstützung für Kriseninterventionsprogramm

Die Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz spendet 3.000 Euro

 

Moderate Mieten und freundliche Nachbarschaften: Wohnungsgenossenschaften spielen in unseren Städten eine tragende Rolle. Sie stärken den Zusammenhalt ihrer Mitglieder und viele verpflichten sich auch darüber hinaus zu sozialem Engagement – so wie die Kleefeld-Buchholz. Mit einem Spendenscheck über 3.000 Euro unterstützt die Wohnungsgenossenschaft jetzt die Weiterbildung von Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten zu Krisenbegleitern.

 

Christian Petersohn ist Vorstandsvorsitzender der Kleefeld-Buchholz: „Zusammenstehen und in schwierigen Situationen füreinander da zu sein – für uns als Genossenschaft hat das besondere Bedeutung. 2014 hatten wir die Kleinen Herzen erstmals mit einer Spende unterstützt. Seither haben wir uns über aktuelle Projekte des Vereins auf dem Laufenden gehalten. Krisenbegleiter helfen Angehörigen schwerkranker Kinder in hochemotionalen Situationen. Sie sind da, geben Orientierung, Halt und Kraft. Wir fühlen uns dieser wichtigen Arbeit sehr verbunden und sagen DANKE auch im Namen unserer rund 7.000 Mitglieder.“

 

Ira Thorsting, Vorsitzende der "Kleinen Herzen Hannover", freut sich über diese enorme Unterstützung: "Für unser bundesweit einzigartiges Weiterbildungsangebot haben wir mittlerweile drei Auszeichnungen erhalten. Das Krisenbegleiter-Projekt startete 2015 im Rahmen des Pädiatrischen Intensivnetzwerk PIN auf der Intensivstation der MHH-Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin. Mittlerweile konnte es auf weitere Kinderintensivstationen anderer Kliniken in Norddeutschland ausgeweitet werden – dank großzügiger Spenden an den Verein Kleine Herzen Hannover."

Christian Petersohn (Mitte), Vorstandsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz, hat sich in der Kinderherzklinik der Medizinischen Hochschule Hannover bei Prof. Philipp Beerbaum, Klinikdirektor der Päd. Kardiologie und Päd.Intensivmedizin, und bei Ira Thorsting, Vorsitzende der "Kleinen Herzen Hannover",genau über das Projekt "Krisenbegleiter im Krankenhaus" erkundigt. Denn für diese bereits bundesweit mehrfach ausgezeichnete Weiterbildung ist die 3.000 Euro-Spende gedacht. Foto: Wilfred Feege

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