Tagebuch 2020

Seit dem Jahr 2006 führen wir ein umfangreiches Tagebuch mit Texten und Fotos über alle Aktionen für 'Kleine Herzen Hannover'

Werfen Sie doch auch mal einen Blick ins Tagebuch 2019...

Hannover, 21. März 2020

Aufklärung zum Coronavirus für Geflüchtete und Migrant*innen

„Corona-Initiative“ des Ethno-Medizinischen Zentrum informiert online in 15 Sprachen

 

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) stellt ab sofort Faltblätter und E-Paper mit Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 online. Aktuell können diese in 15 verschiedenen Sprachen im Internet gelesen werden. Zusätzlich stehen PDF-Dateien zum Download bereit. Das Angebot ist auch auf Mobilgeräte angepasst und kann abgerufen werden unter:

 

http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/

 

Wesentliche Hinweise zu Schutzmöglichkeiten, Regeln zur Quarantäne und Wissenswertes im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind zusammengefasst. Das Angebot richtet sich an Geflüchtete, Migrant*innen und Tourist*innen. Hierzu EMZ-Geschäftsführer Ramazan Salman: „Dies ist dringend notwendig, denn aktuell kursieren zahlreiche irreführende Aussagen und verunsichern nicht zuletzt die Menschen, die gesicherte deutschsprachige Informationsquellen nicht nutzen können. Sie benötigen verständliche, verlässliche und geprüfte Informationen in ihrer Herkunftssprache.“

 

Die zur Verfügung stehenden Informationen des EMZ richten sich konsequent nach den Vorgaben und Mitteilungen des RKI und des BMG, sowie der BZgA. Alle Inhalte werden fortlaufend von Fachleuten aus Gesundheitsämtern und Universitäten geprüft.

 

Um der Flut der Anfragen nach weiteren Sprachversionen entsprechen zu können, benötigt das EMZ weitere Unterstützung. Bitte verbreiten Sie unsere verlässliche Informationsquelle in Ihrem Wirkungsfeld, damit sich möglichst viele Menschen sicher in ihrer Herkunftssprache informieren können. Den angehängten Button können Sie auf Ihrer Website platzieren und mit folgender URL verlinken: http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/

 


Die Coronavirus-Informationen wurden im Rahmen ehrenamtlicher Arbeit und in Zusammenarbeit mit Expert*innen und Fachübersetzer*innen im EMZ erstellt. „Wir danken unseren Unterstützer*innen, Übersetzer*innen und Mitarbeiter*innen für die großartige Arbeit, den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft. Sie sind unsere „Corona-Held*innen“.

 

Herausgeber:

Ethno-Medizinisches Zentrum e.V. | Königstr. 6 | 30175 Hannover

Pressekontakt und weitere Informationen:

Anette Metzger (Öffentlichkeitsarbeit):

 

Tel.: 0173/ 6174562 | E-Mail: ametzger@ethnomed.com

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Pressemitteilung
PM_21.03.2020_emz_CoronaSprachenMIGR.pdf
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Hannover, 24.1.2020

Kondolenzspenden statt Blumen

Herzkinder freuen sich über Trösterchen

 

Der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt immer eine sehr große Lücke. Umso mehr wünschen sich viele Angehörige, dem Verstorbenen ein Denkmal zu setzen und  in seinem Namen Gutes zu tun. Auch Michael Fritsch (li.) wollte nach dem Tod seines Vaters im letzten Jahr so handeln und bat die Trauergäste anstelle von Blumen und Kränzen um eine Spende für „Kleine Herzen Hannover“. „Diese Kondolenzspenden haben wir für ganz viele kleine Trösterchen für die Kinderherz-Ambulanz in der Medizinischen Hochschule Hannover eingesetzt,“ betont Michael Fritsch, und gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Bettina Scheel (2.v.li.) übergab er diese der Kinderherz-Ambulanz. Prof. Dr. Philipp Beerbaum (Bildmitte), Klinikdirektor der Päd. Kardiologie und Päd. Intensivmedizin, und sein Ambulanz-Team mit Dr. Claudia Junge (2.v.re.) und Sonja Santkiewitsch (3.v.re.) freuten sich gemeinsam mit Ira Thorsting (re.), Vorsitzende „Kleine Herzen Hannover“, über diese Geschenke. „Eine sehr gute Idee, wenn die Kinder bei langen Untersuchungen etwas Ablenkung und auch Trost bekommen,“ betont Thorsting.

Foto: Wilfred Feege, Stadtreporter


Springe/Bennigsen, 23.1.2020

Eine goldene Sache

Dr. Jörn Riegelmann sammelt Zahngold für Kleine Herzen Hannover

 

Seit über vier Jahren unterstützt die Zahnarztpraxis Dr. Jens und Dr. Jörn Riegelmann aus Bennigsen „Kleine Herzen Hannover“ und sammelt Zahngold für die vielen Vereinsprojekte. Die enorme Spende in Höhe von 3.100 Euro, für die sich jetzt die beiden Vereinsmitglieder Klaus Nagel und Ira Thorsting bei Dr. Jörn Riegelmann (Bildmitte) mit einer Urkunde bedankten, wird für das Krisenbegleiter-Projekt eingesetzt.

 

Der aus Springe stammende Klaus Nagel (re. im Bild) ist der Initiator dieser Spendenidee, denn immerhin zählen er und seine Frau Dorothea zu den Gründungsmitglieder des gemeinnützigen Vereins. „Kleine Herzen Hannover - Hilfe für kranke Kinderherzen“ wurde 2010 als Nachfolgeverein der von Ira Thorsting in 2006 ursprünglich einmal spontan ins Leben gerufenen „Initiative Kleine Herzen“ in Springe gegründet. „Kleine Herzen Hannover e.V.“ führt seitdem die Projekte weiter und hat zudem viele neue und innovative Zukunftsprojekte entwickelt, die alle „Hilfe zur Selbsthilfe“ bedeuten und für die er bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.

 

„Dr. Riegelmann ist ein Wiederholungstäter, denn bereits jetzt ist wieder eine enorme Spende eingegangen,“ freut sich die Vereinsvorsitzende Ira Thorsting. „Damit nicht genug: Schon  wieder übergab er mir ein wertvolles Paket mit Zahngoldspenden für unsere Vereinsprojekte,“ betont Thorsting. Und weiter: „Wirklich eine goldene Sache!“


Hannover, 4.1.2020

Ganz große Herzen für Kleine Herzen Hannover

 

Sie gehören zu den großen Unterstützern der "Kleinen Herzen Hannover": Claudia Düwel (li.) und Gabriele Karbus besichtigten heute die MHH-Kinderherzklinik. Eingeladen hatte sie Ira Thorsting, Vorsitzende von Kleine Herzen Hannover e.V., die ihnen vor Ort die bundesweit bereits mehrfach ausgezeichneten Vereinsprojekte zeigte. "Mit dieser Besichtigung möchte ich mich bei beiden Sponsorinnen herzlich für die viele Unterstützung bedanken," betont die Vereinsvorsitzende. "Claudia Düwel nutzte die Möglichkeit und konnte in der Mitarbeiter-Zeitung ihres Arbeitgebers einen Artikel über einige unserer wichtigen Vereinsprojekte veröffentlichen. Und Gabriele Karbus spendete im letzten Sommer spontan eine große Summe, damit wir neue und ganz stabile Sitzgelegenheiten für den Spielinnenhof der MHH-Kinderklinik anfertigen lassen können, denn die drei von uns angeschafften Strandkörbe wurden leider kurz nach der Anschaffung mutwillig zerstört und die HAZ berichtete darüber," erklärt Ira Thorsting.


Foto: Ira Thorsting